MedVision – Praxissoftware für Arztpraxen und MVZ

MEDVISION ist eine spezialisierte Praxisverwaltungssoftware für MVZ, Klinikambulanzen und nephrologische Fachpraxen – KBV-zertifiziert, lokal installiert und tief in Krankenhaus-IT integrierbar.

  • KBV-zertifiziert in allen Varianten. Alle fünf MEDVISION-Produkte sind im offiziellen KBV-Zulassungsverzeichnis gelistet – Ihre Abrechnung über die KV ist rechtssicher.
  • Standortübergreifende Akte. Im MVZ arbeiten wechselnde Ärzteteams fachbereichsübergreifend an derselben Patientenakte – ohne Systembruch, ohne doppelte Datenpflege.
  • Eine Abrechnung für alles. KV/EBM, GOÄ, BG und IGeL laufen in einem System – inklusive Offene-Posten-Verwaltung, Mahnwesen und RLV-Kontrolle.
  • Dialyse & Nephrologie auf Spezialniveau. Das NEPHRO-Modul deckt das vollständige Dialysestations-Management ab – inklusive DICOM-Bildgebung und HL7/FHIR-KIS-Anbindung.
MedVision

Die Eckdaten zu MEDVISION

Alle relevanten Fakten kompakt — Hersteller, Bereitstellung, Schnittstellen und Funktionen.

Beratung anfragen
Software & Hersteller
AnbieterMedVision AG
HauptsitzUnna (NRW), Deutschland
Markteintritt DE1989
Mobile AppNein
Bereitstellung & Technik
On-Premise (Windows)Ja
Homeoffice-fähigAuf Anfrage
DSGVOKonform
Funktionen im Praxisalltag

Was MEDVISION in Ihrer Einrichtung leistet

MEDVISION deckt die zentralen Arbeitsabläufe in Fachpraxis, MVZ und Ambulanz ab – von der Terminvergabe bis zur Qualitätssicherung. Weniger Klicks für Routineaufgaben, mehr Übersicht für komplexe Versorgungsstrukturen.

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Terminplanung & Kalender

Klare Terminlogik mit gemeinsamer Ressourcenplanung für MVZ-Strukturen. Rotierende Ärzteteams und Spezialsprechstunden lassen sich abbilden; tagesaktuelle Daten sind für alle Behandler verfügbar.

Terminplanung & Kalender
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Dokumentation & Patientenakte

Drei konfigurierbare Ansichten: chronologisch, rubrikenbasiert oder als Vierfenster-Übersicht für simultane Ansicht von Labor, Verlauf und Dosierung. Bilder und Videos direkt in der Akte; Login per Chipkarte, RFID, Barcode oder SingleSignOn; arztindividuelle Zugriffsrechte und Sperren.

Dokumentation & Patientenakte
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Abrechnung & KV

KV/EBM, GOÄ, BG-Abrechnung und IGeL in einem einheitlichen System. Selbst konfigurierbare Leistungsziffernketten beschleunigen die Erfassung; Regelwerksprüfung, RLV-Überwachung, Offene-Posten-Verwaltung und Mahnwesen sind integriert.

Abrechnung & KV
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Kommunikation & TI

eRezept wird unterstützt; ePA-Konformitätsbewertung (Medikationsliste) ist abgeschlossen; MedVision AG ist als gematik-Primärsystemhersteller registriert. TI-Konnektor-Integration (z. B. Secunet, Kocobox) sowie ein internes Nachrichtensystem für MVZ und Ambulanz sind vorhanden.

Kommunikation & TI
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Dokumentation & Arbeitsprozesse

Arztbriefe direkt in MS-Word mit Datenbankzugriff; Direktdiktat in Brief oder Patientenakte; Textbausteine und konfigurierbare Platzhalter; Formulargenerator für Hausformulare; Blankoformularverfahren unterstützt. Leistungsziffern können an Textbausteine gekoppelt werden – als systemintegrierte Abrechnungs-Compliance.

Dokumentation & Arbeitsprozesse
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Auswertungen & Controlling

Berichtsgenerator für Leistungszifferstatistiken und Benchmarking-Auswertungen; Überwachung berichtspflichtiger Leistungen und RLV-Kontrolle. KBV-zertifizierte QS-Module: Hautkrebs-Screening, QS Hörgeräteversorgung (Kinder und Erwachsene), QS Kapselendoskopie.

Auswertungen & Controlling

Sie möchten wissen, ob MedVision zu Ihrer Praxis passt?

In einem kostenlosen Beratungsgespräch ordnen wir die Funktionen für Ihre Praxisabläufe ein, herstellerunabhängig und mit klarer Empfehlung.

Beratung anfragen
Kurzprofil & technische Basis

MEDVISION: Technik, Datensicherheit und Betriebsmodell

Alle technischen Grundlagen auf einen Blick – damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. MEDVISION ist eine On-Premise-Lösung für Windows, mit lückenlosem Zertifizierungsprofil (KBV, TÜV SÜD QMS, …

Betriebsmodell

  • On-Premise – lokale Server-Installation
  • Kein Cloud- oder SaaS-Angebot
  • Daten verbleiben in Ihrer Einrichtung

Plattformen

  • Windows (alle fünf Produktvarianten); kein macOS, kein Linux. Keine dedizierte Mobile-App für iOS/Android dokumentiert.

TI & Schnittstellen

  • TI-Konnektor (Secunet, Kocobox), eRezept
  • ePA-KOB Medikationsliste abgeschlossen
  • GDT, BDT, HL7, HL7/FHIR, DICOM, XML, Scanner

Zertifizierungen

  • KBV-zertifiziert (alle 5 Varianten, Stand 10/2025)
  • TÜV SÜD QMS (Q5 066793 0002 Rev. 02)
  • EUDAMED/MDR-registriert
  • gematik-Primärsystemhersteller
  • DSGVO-konform, Datenhaltung lokal
Cloud-Hosting durch medsolve

MedVision aus der medsolve-Cloud, ganz ohne eigenen Server

medsolve hostet jede Praxissoftware sicher in der eigenen Cloud, auch Systeme, die sonst einen Server in der Praxis brauchen. Sie sparen sich Anschaffung, Wartung und Serverraum und greifen von überall auf Ihre Software zu.

  • Kein eigener Server in der Praxis nötig
  • Zugriff aus dem Homeoffice und von jedem Standort
  • Sicher, DSGVO-konform und täglich gesichert
MedVision aus der medsolve-Cloud
Praxisformen und Fachrichtungen

Für wen eignet sich MEDVISION?

MEDVISION ist kein Allrounder für jede Arztpraxis. Das System ist konsequent auf komplexe ambulante Versorgungsstrukturen ausgerichtet – und genau dort liefert es eine Funktionstiefe, die Standardsoftware nicht erreicht.

Praxisformen

  • Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
  • Klinikambulanz / §116b-Einrichtung
  • Nephrologische Fachpraxis & Dialysezentrum
  • Gemeinschaftspraxis / BAG
  • Einzelpraxis (Facharzt)

MEDVISION für Ihre Fachrichtung

  • Nephrologie & Dialyse
  • Innere Medizin & Kardiologie
  • Gastroenterologie
  • HNO (Hörgeräteversorgung)
  • Dermatologie (Hautkrebs-Screening) & §116b-Einrichtungen
Schnell-Check

Passt MEDVISION zu Ihrer Einrichtung?

Besonders geeignet für …

  • MVZ mit standortübergreifendem Betrieb und wechselnden Ärzteteams – einheitliche, fachbereichsübergreifende Patientenakte ohne Medienbrüche.
  • Dialysezentren und nephrologische Praxen – spezialisiertes System mit DICOM-Bildgebung, vollständigem Dialysestations-Management und Laborwertdokumentation.
  • Klinikambulanzen mit §116b-Versorgungsauftrag – HL7/FHIR-Integration in das Krankenhaus-KIS ist tägliche Notwendigkeit, keine Option.
  • Einrichtungen mit gemischtem Abrechnungsvolumen (KV, GOÄ, BG, IGeL) – alle Abrechnungsarten in einem System mit konfigurierbaren Ziffernketten.

Weniger geeignet, wenn …

  • Sie eine moderne, intuitive Benutzeroberfläche als Hauptkriterium setzen – der SUS-Score von 45,6/100 (Zi-Monitoring 2025) zeigt klar, dass die Bedienbarkeit kritisch bewertet wird.
  • Sie auf macOS, Linux oder mobilen Zugriff angewiesen sind – MEDVISION läuft ausschließlich unter Windows; eine dedizierte App für Tablets oder Smartphones ist nicht dokumentiert.
  • Sie maximale Kostentransparenz vor Vertragsabschluss erwarten – MedVision AG veröffentlicht keine Preisliste; alle Konditionen werden individuell verhandelt.
Das Rundum-Paket von medsolve

Installation, Schulung, Umzug? Übernehmen wir komplett.

Sie bekommen MedVision als Komplettpaket: medsolve installiert die Software, übernimmt Ihre Daten aus dem Altsystem, richtet die TI ein und schult Ihr Team. Danach betreiben wir Ihre gesamte Praxis-IT, alles aus einer Hand.

  • Installation und Datenübernahme ohne Praxisunterbrechung
  • TI-Einrichtung und Schulung Ihres Teams inklusive
  • Danach voller IT-Betrieb und Support durch medsolve
Komplettpaket unverbindlich anfragen
Thomas Reuter
Thomas Reuter
IT-Berater bei medsolve
+49 (0) 69 348667150info@medsolve.de
Die ehrliche Berater-Perspektive

Stärken & Grenzen von MEDVISION

Die ehrliche Berater-Perspektive: Wo MEDVISION glänzt und wo die Grenzen liegen. Kein System ist perfekt – wir zeigen Ihnen beides, damit Ihre Entscheidung auf Fakten basiert, nicht auf Herstellerversprechen.

Stärken

  • Einzigartige Tiefe in der Nephrologie (NEPHRO) – vollständiges Dialysestations-Management, DICOM-Integration für Sono, CT und Röntgen sowie spezialisiertes Laborwertmanagement. Kaum ein anderes PVS erreicht diese Funktionstiefe für Dialysezentren.
  • Echte MVZ-Tauglichkeit – standortübergreifende, fachbereichsübergreifende Aktenführung mit granularer Rollen- und Rechteverwaltung. Für Einrichtungen mit mehreren Standorten und rotierenden Teams der entscheidende Unterschied.
  • Vollständige Abrechnungsintegration – KV/EBM, GOÄ, BG und IGeL laufen in einem System; konfigurierbare Leistungsziffernketten, Offene-Posten-Verwaltung und RLV-Kontrolle reduzieren manuellen Aufwand spürbar.
  • Tiefe KIS-Integration – HL7/FHIR-Schnittstelle für bidirektionalen Datenaustausch mit Krankenhaus-KIS. Für Klinikambulanzen und §116b-Einrichtungen unverzichtbar.
  • Lückenlose Zertifizierung – KBV (alle 5 Varianten), TÜV SÜD QMS, EUDAMED/MDR-Registrierung, gematik-Primärsystemhersteller. Das System ist regulatorisch vollständig aufgestellt.

Grenzen

  • Benutzerfreundlichkeit – ein SUS-Score von 45,6/100 (Zi-Monitoring 2025) liegt deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 63,1 und entspricht Rang 31 von 32. Einarbeitung erfordert mehr Zeit, gezielte Schulung und Geduld.
  • Kein Cloud-Angebot, keine Mobile-App – flexibler Zugriff von unterwegs oder cloudbasierter Betrieb sind nicht dokumentiert. Wer das braucht, muss zu einem anderen System.
  • Kleine Nutzerbasis und keine Preistransparenz – als Nischenanbieter fehlen große Anwender-Communities und öffentliche Erfahrungsberichte. Preise werden ausschließlich auf Anfrage kommuniziert.
Wechsel, Einführung & Betrieb

So führt medsolve MEDVISION bei Ihnen ein

Ein Systemwechsel ist eine der größten IT-Entscheidungen, die eine Praxis trifft. Laut Zi-Monitoring 2025 sind 50 % der MEDVISION-Nutzer wechselbereit – medsolve kennt diese Situation aus beiden Richtungen: als begleitender Partner bei der Einführung und als erfahrener Migrator bei der Ablösung bestehender Systeme.

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Analyse & Auswahl

medsolve analysiert Ihre Praxisstruktur – MVZ, Ambulanz, Nephrologie, Fachpraxis – und prüft ehrlich, ob MEDVISION die richtige Wahl ist. Wenn ein anderes System besser passt, sagen wir das. Unsere Beratung ist herstellerunabhängig und ohne Verkaufsinteresse.

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Planung & Vorbereitung

Wir koordinieren die gesamte Windows-Server-Infrastruktur, planen die Datenmigration aus Ihrem Altsystem und klären alle TI-Konnektor-Anforderungen (Secunet, Kocobox oder andere) frühzeitig. Kein Go-Live ohne geprüfte technische Grundlage.

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Einführung & Go-Live

medsolve begleitet Installation, Systemkonfiguration und Schulung für Ärzte und MFA – praxisnah, vor Ort, in Ihrem Tempo. Angesichts des niedrigen SUS-Scores legen wir besonders viel Gewicht auf individuelle Einarbeitung, damit Ihr Team von Tag eins sicher arbeiten kann.

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Laufender Betrieb & IT-Betreuung

Da MEDVISION on-premise läuft, brauchen Sie verlässliche IT-Betreuung – keine Option, sondern Grundvoraussetzung. medsolve übernimmt Server-Wartung, Software-Updates, Datensicherung und TI-Konnektor-Pflege dauerhaft und proaktiv.

Antworten unserer Berater

Häufige Fragen zu MEDVISION

Läuft MEDVISION auch in der Cloud oder auf dem Mac?

Nein – MEDVISION ist eine klassische On-Premise-Lösung und läuft ausschließlich unter Windows. Ein offizielles Cloud- oder SaaS-Angebot ist vom Hersteller nicht dokumentiert; macOS und Linux werden im KBV-Zulassungsverzeichnis nicht ausgewiesen. Für Praxen, die auf Mac-Arbeitsplätzen arbeiten oder einen cloudbasierten Betrieb bevorzugen, ist MEDVISION nicht geeignet. medsolve berät Sie in diesem Fall zu Alternativen und übernimmt bei MEDVISION-Entscheidung die vollständige Windows-Server-Infrastruktur.

Wie aufwendig ist ein Wechsel zu MEDVISION – und was kostet er wirklich?

MedVision AG veröffentlicht keine öffentliche Preisliste; alle Konditionen werden individuell vereinbart. Für komplexe Zielgruppen wie MVZ und Ambulanzen ist von einem Preissegment oberhalb des Marktdurchschnitts auszugehen. Über den Lizenzpreis hinaus entstehen typischerweise weitere Kosten: Erstinstallation, Datenmigration, Schulungen, Jahreswartung (branchenüblich 15–20 % des Lizenzpreises p. a.), TI-Konnektor-Hardware (nicht im PVS-Preis enthalten) und Zusatzmodule. medsolve begleitet Sie durch den gesamten Verhandlungsprozess und macht versteckte Kostenpositionen transparent – bevor Sie unterschreiben.

Welche TI-Funktionen unterstützt MEDVISION – eRezept, ePA, eAU?

Das eRezept wird von MEDVISION unterstützt; die MedVision AG ist als gematik-Primärsystemhersteller registriert. Die Konformitätsbewertung (KOB) für die ePA-Medikationsliste wurde erfolgreich abgeschlossen – eine gesetzliche Pflichtvoraussetzung für die KV-Abrechnung ab 2026. Zu eAU und KIM liegen aus öffentlichen Quellen keine produktspezifischen Detailangaben vor – hier empfehlen wir eine direkte Anfrage beim Hersteller. medsolve prüft für Sie den aktuellen TI-Zertifizierungsstand vor der Implementierung und koordiniert die gesamte Konnektor-Integration.

Für welche Praxisarten ist MEDVISION wirklich gemacht?

MEDVISION ist kein Massenmarkt-PVS wie CGM oder medatixx – sondern ein Spezialsystem für komplexe ambulante Strukturen. Die Kernzielgruppe sind MVZ mit mehreren Fachbereichen und Standorten, Klinikambulanzen mit §116b-Versorgungsauftrag, nephrologische Fachpraxen und Dialysezentren sowie internistische Gemeinschaftspraxen und BAG mit hohem Abrechnungsvolumen. Für Allgemeinmediziner in der Einzelpraxis oder Praxen mit einfachen Anforderungen gibt es besser geeignete und einfacher bedienbare Alternativen – medsolve zeigt Ihnen welche.

Wie gut ist MEDVISION wirklich in der täglichen Nutzung?

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat im PVS-Monitoring 2025 (n=9 MEDVISION-Nutzer) einen SUS-Score von 45,6 von 100 gemessen – das entspricht Rang 31 von 32 ausgewerteten Systemen bei einem Marktdurchschnitt von 63,1. Die Einarbeitung ist aufwendiger als bei moderneren Systemen, und die Menüführung erfordert Training. medsolve kompensiert das mit einem intensiven, praxisnahen Schulungsprogramm – individuell für Ärzte und MFA, vor Ort und ohne Zeitdruck. Hinweis: Die Stichprobengröße von n=9 ist statistisch eingeschränkt; die Ergebnisse sind als Tendenzindikator zu werten.

Welche Schnittstellen bietet MEDVISION für Labor, Bildgebung und Krankenhaus?

MEDVISION bietet ein breites Schnittstellenspektrum: GDT und BDT für die Anbindung diagnostischer Geräte und Labore; HL7 und HL7/FHIR für den bidirektionalen Datenaustausch mit Krankenhaus-KIS-Systemen – besonders relevant für Klinikambulanzen und MVZ in Krankenhausnähe. Für NEPHRO kommen DICOM (Übernahme von Sono-, CT- und Röntgenbildern sowie Gefäßzugangsaufnahmen) und XML-Schnittstellen hinzu. Scanner und Digitalkameras werden direkt in die Patientenakte eingebunden. medsolve konfiguriert und testet alle Schnittstellen im Rahmen der Implementierung.

MEDVISION Praxissoftware – Die spezialisierte Lösung für MVZ, Klinikambulanzen und nephrologische Fachpraxen

Wenn Ihre Einrichtung mehr ist als eine klassische Hausarztpraxis – wenn Sie ein Medizinisches Versorgungszentrum führen, eine Klinikambulanz verantworten oder ein Dialysezentrum betreiben – dann brauchen Sie eine Praxissoftware, die diese Komplexität nicht nur verwaltet, sondern wirklich abbildet: MEDVISION Praxissoftware wurde genau für diese Anforderungen entwickelt.

Was ist MEDVISION? – Praxisverwaltungssoftware im Überblick

MEDVISION ist eine KBV-zertifizierte Praxisverwaltungssoftware (PVS) des deutschen Herstellers MedVision AG mit Sitz in Unna/Westfalen. Das Unternehmen wurde 1989 in Bergisch Gladbach gegründet, firmiert seit dem Jahr 2000 unter dem Namen MedVision AG und gehört damit zu den erfahreneren Playern im deutschen Healthcare-IT-Markt. Die MedVision AG ist Mitglied im bvitg (Bundesverband Gesundheits-IT e. V.) und verfügt über ein TÜV SÜD-zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem.

MEDVISION positioniert sich bewusst nicht als Massenmarkt-Anbieter wie CGM oder medatixx. Die Software richtet sich gezielt an mittelgroße bis große ambulante Strukturen: MVZ, Berufsausübungsgemeinschaften (BAG), internistische Schwerpunktpraxen, Klinikambulanzen und Dialysezentren. Als On-Premise-Lösung läuft die Software auf eigener Windows-Infrastruktur.

Die fünf MEDVISION-Produktvarianten

  • medvisionAMBULANZ – für Klinikambulanzen und poliklinische Einrichtungen mit §116b SGB V-Versorgungsauftrag, mit tiefer HL7/FHIR-Integration für den bidirektionalen Datenaustausch mit dem Krankenhaus-KIS.

  • medvisionMVZ – die Variante für Medizinische Versorgungszentren mit mehreren Fachbereichen und Standorten. Fachbereichsübergreifende Aktenführung, standortübergreifender Zugriff und gemeinsame Ressourcenplanung.

  • medvisionPRAXIS – für niedergelassene Fachärzte in Einzel- und Gemeinschaftspraxis. KBV-zertifiziert, geeignet für internistische und fachärztliche Praxen mit mittlerem Komplexitätsgrad.

  • NEPHRO – das Spezialmodul für nephrologische Fachpraxen und Dialysezentren. Vollständiges Dialysestations-Management, DICOM-Integration und HL7/FHIR-Schnittstellen.

  • PATIDOK AMBULANZ – für spezialisierte ambulante Dokumentationsanforderungen, KBV-zertifiziert.

Funktionen von MEDVISION – Was die Software für Ihre Einrichtung leistet

Patientenverwaltung & Dokumentation

MEDVISION bietet drei konfigurierbare Aktenansichten – chronologisch, rubrikenbasiert oder als Vierfenster-Übersicht für simultane Ansicht von Labor, Verlauf und Dosierung. Bilder und Videos lassen sich direkt in der Akte einbinden; der Login erfolgt per Chipkarte, RFID, Barcode oder SingleSignOn. Arztindividuelle Zugriffsrechte und Sperren sind granular steuerbar – ein wichtiges Feature für MVZ mit gemischten Behandlerteams.

Abrechnung mit MEDVISION

MEDVISION integriert KV/EBM, GOÄ, BG-Abrechnung und IGeL in einem einheitlichen System. Konfigurierbare Leistungsziffernketten beschleunigen die Erfassung; Regelwerksprüfung, RLV-Überwachung, Offene-Posten-Verwaltung und Mahnwesen sind integriert. Für MVZ und Ambulanzen mit hohem Abrechnungsvolumen ist die durchgehende Integration aller Abrechnungsarten ein konkreter Effizienzgewinn.

Terminverwaltung & MVZ-Strukturen

MEDVISION ist explizit auf MVZ-Strukturen ausgerichtet: gemeinsame Ressourcenplanung, rotierende Ärzteteams und Spezialsprechstunden lassen sich abbilden; tagesaktuelle Daten sind für alle Behandler verfügbar.

Labor, Bildgebung & Spezialfunktionen

Die Stärke von MEDVISION zeigt sich besonders in der Spezialvariante NEPHRO: vollständiges Dialysestations-Management, DICOM-Integration für Sono, CT und Röntgen, spezialisiertes Laborwertmanagement und Gefäßzugangsdokumentation. Schnittstellen zu GDT, BDT, HL7, HL7/FHIR und XML decken alle gängigen Geräte- und KIS-Anbindungen ab.

MEDVISION und die Digitalisierung – ePA, eRezept & TI

Die MedVision AG ist als gematik-Primärsystemhersteller registriert. Das eRezept wird unterstützt; die Konformitätsbewertung für die ePA-Medikationsliste wurde erfolgreich abgeschlossen – eine gesetzliche Pflichtvoraussetzung für die KV-Abrechnung ab 2026. Zu eAU und KIM liegen aus öffentlichen Quellen keine produktspezifischen Detailangaben vor; hier empfehlen wir eine direkte Anfrage beim Hersteller.

Datensicherheit & Zertifizierungen – DSGVO-konform und MDR-konform

Wer MEDVISION einsetzt, profitiert von einem nachweislich zertifizierten Qualitätsrahmen. Die MedVision AG betreibt ein TÜV SÜD-zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. Als EUDAMED-registrierter MDR-Medizinproduktehersteller unterliegt die MedVision AG den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung. Alle fünf Produktvarianten sind aktuell im KBV-Zulassungsverzeichnis gelistet (Stand: Oktober 2025). Patientendaten verlassen zu keinem Zeitpunkt die eigene Infrastruktur Ihrer Einrichtung.

MEDVISION für jede Einrichtungsform – MVZ, Ambulanz oder Fachpraxis

MEDVISION ist keine One-size-fits-all-Lösung – und das ist bewusst so. Jede der fünf Produktvarianten ist auf eine spezifische Einrichtungsform zugeschnitten: medvisionMVZ für MVZ und BAG mit Standortübergreifung; medvisionAMBULANZ für Klinikambulanzen mit §116b-Versorgungsauftrag und KIS-Integration; medvisionPRAXIS für niedergelassene Fachärzte; NEPHRO für nephrologische Schwerpunktpraxen und Dialysezentren; PATIDOK AMBULANZ für spezialisierte ambulante Dokumentationsanforderungen.

MEDVISION im Vergleich – Was unterscheidet die Software von anderen Lösungen?

Im deutschen PVS-Markt dominieren Großanbieter wie CGM MEDISTAR, medatixx, turbomed, Epikur und Elefant. MEDVISION ist keiner davon – und das ist keine Schwäche, sondern eine bewusste Positionierung. USPs: nephrologische Tiefenspezialisierung (NEPHRO), HL7/FHIR-KIS-Integration, MS-Word-basierte Dokumentation, On-Premise-Architektur, internationale Zertifizierung (Produkte in 14 Ländern aktiv).

Ehrliche Einschätzung der Schwächen: Das Zi-PVS-Monitoring 2025 (n=9) weist einen SUS-Score von 45,6/100 aus – Rang 31 von 32 im Benutzerfreundlichkeits-Ranking. Hinzu kommen: keine mobile App, keine öffentliche Preisliste, ausschließlicher Windows-Support.

MEDVISION Kosten & Lizenzmodell – Was Praxen wissen müssen

MEDVISION veröffentlicht keine öffentliche Preisliste – sämtliche Konditionen werden individuell auf Anfrage unterbreitet. Folgende Kostenpositionen sollten Sie vor Vertragsabschluss explizit anfragen: Installationsgebühren, Schulungskosten, Jahreswartungsvertrag (branchenüblich 15–20 % des Lizenzpreises p. a.), Update-Kosten und TI-Konnektor-Hardware. medsolve begleitet Sie bei der Demo-Anfrage und der TCO-Bewertung über fünf Jahre – neutral und herstellerunabhängig.

MEDVISION Erfahrungen – Was Ärzte und Praxisteams sagen

MEDVISION ist seit 1989 am Markt, TÜV SÜD-zertifiziert, bvitg-Mitglied und in 14 Ländern aktiv. Die klare Botschaft aus den Nutzerbewertungen: MEDVISION ist kein Allrounder für die kleine Hausarztpraxis, sondern ein Nischenspezialist. Wer zur Zielgruppe gehört – MVZ, Klinikambulanz, Dialysezentrum – wird mit einem Funktionsumfang bedient, den Breitbandsoftware nicht bietet.

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MEDVISION überzeugt dort, wo Komplexität auf Spezialisierung trifft: einzigartige nephrologische Tiefe, MVZ- und Ambulanz-Tauglichkeit, On-Premise und DSGVO-konform. medsolve führt einen unverbindlichen System-Check durch, begleitet Sie bei der Demo-Anfrage beim Hersteller und unterstützt Sie bei Datenmigration und Einführung.

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Thomas Reuter
Thomas Reuter
IT-Berater bei medsolve
+49 (0) 69 348667150info@medsolve.deMo-Fr 09.00 bis 19.00 Uhr